„Der Kanton Solothurn braucht Roberto Zanetti im Ständerat“

Nationalrätin Bea Heim erklärt, weshalb es aus ihrer und aus sozialdemokratischer Sicht Roberto Zanetti als Einziger der Kandidaten wirklich verdient, auf dem Wahlzettel zu stehen. Entscheidend wird sein, dass die richtig ausgefüllten Wahlzettel auch in die Urne kommen.

«Roberto Zanetti liebt die Menschen, ich liebe ihn dafür», ist die Wahlempfehlung von Peter Bichsel.Was braucht es mehr in der Politik als genau diese Fähigkeit, offenen Herzens auf die Menschen zuzugehen – auch auf politisch ganz anders Denkende – und mit Engagement und Begeisterung die Interessen unseres Kantons zu vertreten?

Zanetti: eine gute Wahl

Wenn, wie ich erwarte, am 29. November das Solothurner Volk Roberto Zanetti als Nachfolger des unvergesslichen Aschi Leuenberger wählt, dann trifft es eine gute Wahl. So ist der Kanton Solothurn mit der jahrzehntelangen Tradition von freisinnig-sozialdemokratischer Standesvertretung in Bern bisher sehr gut gefahren. Und es steht ausser Frage, dass der zweite Solothurner Sitz im Ständerat mit dem Roten Röbu schlicht am besten besetzt wird. Die Wirtschaftskrise mit rasch zunehmender Arbeitslosigkeit, steigende Krankenkassenprämien, bürgerliche Angriffe auf unsere Sozialwerke und auf die Renten derer, die ihr Leben lang gearbeitet haben, stellen die Zukunft unserer Jugend in Frage und treffen speziell jene mit dem kleineren Geldsäckel besonders hart. Deshalb braucht es mehr denn je eine starke sozialdemokratische Vertretung im Stöckli. Auch im Interesse von Menschen mit Behinderungen sowie zur Verstärkung der Umweltpolitik, zur Förderung der erneuerbaren Energien ist es von grösster Wichtigkeit, dass das Gewicht der sozialdemokratischen Fraktion der  Bundesversammlung erhalten bleibt und weiter verstärkt wird. Mit Roberto Zanetti bekommt der Kanton Solothurn eine starke, sozial- und wirtschaftspolitisch engagierte Vertretung.

Lust und Liebe
Roberto Zanetti politisiert mit Lust und Liebe zu den Menschen. Wer ihm begegnet, kann sich der Kraft seiner positiven Ausstrahlung kaum entziehen. Er redet eine Sprache, die jede und jeder versteht, er schafft es, auch komplexe  Zusammenhänge klar und fassbar auf den Punkt zu bringen und auch die trockenste Materie so zu erklären, dass man ihm dabei zuhört. Selbst bei einem «Politknüller» wie der Steuerharmonisierung, der besonders bei Jugendlichen bestenfalls ein Gähnen auslösen mag, sorgt Roberto mit Witz und Sachverstand für die notwendige Aufmerksamkeit. Die Kantone würden sich gegenseitig aushungern. Er spricht von Steuerparadiesen und Steuerhöllen. Man spürt, der Mann weiss, worauf es ankommt: «Das macht mir echt Sorgen, diese Atomisierung der Schweiz.» Ständerat Roberto Zanetti wird  ersuchen, die Solidarität, den Zusammenhalt in diesem Land, wieder zu kitten. Wem, wenn nicht ihm, der es versteht, die Herzen der Leute anzusprechen, sollte es sonst gelingen? Zanetti kann Lösungen aufzeigen Roberto Zanetti bleibt nicht dabei, die Probleme, die uns plagen, nur anzusprechen. Er zeigt auch Lösungen auf: «Es ist wichtig, dass man partnerschaftlich schaut, wer trägt was bei, damit diese Schweiz als Ganze prosperieren kann.» Und mit seiner Glaubwürdigkeit, auch als gebürtiger Bündner, ruft er den Bewohnern der alpinen Steuerparadiese zu, es gehe nicht an, dass Leute, die genügend «Chlütter» hätten, sich ein Domizil in einer Ferienecke der Schweiz zu leisten, bloss die Hälfte Steuern zahlen müssen. Gottfriedstutz! Wo sich manche PolitikerInnen in ideologischen Grabenkämpfen festbeissen, schafft es Röbu, die Situation zu deblockieren. Ein Beispiel gefällig? In der Energiepolitik nimmt er zwar eine klar atomkritische Haltung ein. Mit Blick auf die Tschernobyl-Katastrophe hält er fest: «Die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas bei uns passiert, mag noch so klein sein, aber die Auswirkungen wären so gigantisch, dass wir das weder uns noch den nachfolgenden Generationen zumuten können.» Sagts und zeigt sich gleichzeitig offen: «Wenn es darum ginge, allfällige Fristen zu verlängern, wäre ich durchaus gesprächsbereit.»

Wirtschaft braucht Energie
Als langjähriger Gemeindepräsident der Stahlwerk-Standortgemeinde Gerlafingen weiss er nur zu gut, dass unseren Energieproblemen nicht mit  Stromsparlampen allein beizukommen ist. Die Wirtschaft braucht Strom, sagt Roberto, der Büezer und Gewerkschafter, mit Blick auf die Arbeitsplätze im Kanton. Der massive Preisanstieg, die Folge der Strommarktliberalisierung, beunruhigt ihn. Er, der Sohn eines Stahlarbeiters, weiss, dass in der Stahl Gerlafingen die hohen Energiekosten auf die Dauer die Existenz von Hunderten von Arbeitern gefährden. Roberto wird handeln, seine Kontakte zur Solothurner Regierung und zum Bundesparlament nutzen, um die Entscheidungsträger auf einem Rundgang durchs Werk in Gerlafingen zu überzeugen: «Erst wenn man durch das Stahlwerk geht und hört, wie das ‹tuet und tschätteret und macht›, wie da unser Schrott verarbeitet und veredelt wird, begreift man, dass dies eine der besten  Recyclingbuden ist, die es gibt.» Tatsächlich hat auch mir der Besuch des Werks die Augen geöffnet. Ich hoffe, dass Röbu und ich uns ab kommendem Dezember gemeinsam für eine Arbeitsplätze sichernde Energiepolitik einsetzen können. Dann wird der Bundesrat, sollte er meinen Vorschlag für angemessene  Strompreise für die Industrie ablehnen, nicht nur im Nationalrat, sondern auch im Ständerat starke solothurnische Antworten erhalten. Und das Endlager im  Niederamt? Es sei nicht eben die klügste Ansiedelungspolitik, aus dem Niederamt statt einem Silicon Valley ein Atom Valley zu machen, meint er trocken. Er sei kein Fan von einem Endlager im Kanton. Danke Röbu, wir sind froh!

Volksnaher Brückenbauer
Auf die Frage eines Journalisten, ob er sich als Ständerat eher als Partei- oder als Kantonsvertreter verstehen würde, erklärt Zanetti: «als Kantonsvertreter aus einer parteipolitischen Position». Natürlich, bei regionalpolitischen Fragen werde er, wie schon Aschi Leuenberger, häufig mit dem freisinnigen Rolf Büttiker am gleichen Strick ziehen. Roberto bringt etwas für das Ständeratsmandat mit, das unbezahlbar ist: die gute Vernetzung in all den verschiedenen Regionen des Kantons. Zu den Gründen seiner Beliebtheit in der Politik und vor allem im Volk zählen seine klare Positionierung als Sozialdemokrat und Gewerkschafter und seine Offenheit für den Dialog. Mehr als einmal hat er bewiesen, wie gut und erfolgreich er die Anliegen unseres Kantons vertritt, sei es damals als Nationalrat, dann als Solothurner Roberto Zanetti im Gespräch mit Bundesrat Moritz Leuenberger. Volkswirtschaftsdirektor. Mit der gleichen Überzeugungskraft wird er ihn auch als Ständerat in Bern vertreten: «Ich will, dass man den Kanton mit seinen Stärken wahrnimmt, nicht als Finanzproblem oder so, sondern als Kanton mit einer wunderschönen Landschaft, mit einer tollen Verkehrsanbindung, mit Leuten, die wirklich Kernkompetenzen haben wie in der Medizinaltechnologie und in
der Uhrenbranche, aber auch als Eisenbahn- und Stromdrehscheibe der Schweiz.» Als zur Zeit leider einzige solothurnische SP-Vertreterin in Bundesbern freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit Roberto Zanetti für das Wohl unseres Kantons.
Wir wählen am 29. November Roberto Zanetti in den Ständerat!

 

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