Dreikampf um Solothurner Ständeratssitz

Das Rennen um die Nachfolge des verstorbenen Solothurner Ständerats Ernst Leuenberger (SO) bleibt ein Dreikampf. Im zweiten Wahlgang treten wiederum SP, CVP und SVP an. Die SVP allerdings mit Parteipräsident Heinz Müller anstatt Nationalrat Roland Borer.

(sda) Bis zum Ablauf der Anmeldefrist am Montagabend trafen keine weiteren Kandidaturen ein, wie die Solothurner Staatskanzlei mitteilte. Die Wähler sind für den 24. Januar 2010 zum Urnengang aufgerufen. Das Rennen um die Nachfolge von Ernst Leuenberger bleibt somit spannend.

Im ersten Wahlgang vom 29. November 2009 gewann Roberto Zanetti 42,01 Prozent der Stimmen. Er distanzierte den CVP-Kantonsrat Roland Fürst (29,53 Prozent) und SVP-Nationalrat Roland Borer (28,46 Prozent) deutlich.

Während Zanetti und Fürst nochmals antreten, hat die SVP vergangene Woche ihren Kandidaten ausgetauscht. Sie tritt neu mit Parteipräsident Heinz Müller an.

Die SP will mit Zanetti den Sitz des im Juni einem Krebsleiden erlegenen Ernst «Aschi» Leuenberger verteidigen. Roland Fürst soll für die CVP den 1999 an die SP verlorenen Sitz zurückerobern. Die SVP versucht erstmals für den Kanton Solothurn ins «Stöckli» einzuziehen.

FDP entscheidet sich im Januar

Die Freisinnigen sind bereits seit 1991 mit Rolf Büttiker in der kleinen Kammer vertreten. Im ersten Wahlgang unterstützte die FDP keinen der Anwärter und hielt sich alle Optionen für den zweiten Wahlgang offen.

Der Parteivorstand entscheide am Montagabend darüber, ob sich die FDP im zweiten Wahlgang hinter einen der Kandidaten stelle, sagte Parteipräsident Christian Scheuermeyer auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Das letzte Wort haben allerdings die FDP- Delegierten an der Versammlung vom 12. Januar 2010.

Quelle: Bieler Tagblat online, http://www.bielertagblatt.ch/news/Region/161533

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