Zanetti hat in Bern etwas zu sagen…

Die Solothurner Ständeräte Pirmin Bischof und Roberto Zanetti sind beide ausgefuchste politische Profis. Und sie haben im Stöckli etwas zu sagen – jeder auf seine Art. von Michael Hug

Aus dem Beitrag der Solothurner Zeitung:

Eine undogmatische «ehrliche Haut»

Ein begnadeter Redner ist auch Bischofs Ständeratskollege Roberto Zanetti. Er ist ein Meister der einprägsamen Bilder und spricht als einer der wenigen in seiner Partei tatsächlich die Sprache der einfachen Leute. Als Politiker hat er genug Rollendistanz, um sich selbst und den ganzen Betrieb nicht tierisch ernst zu nehmen. Das war nicht immer so. Seine Abwahl als Regierungsrat 2005 im Zusammenhang mit der Pro-Facile-Affäre hat Spuren hinterlassen. Seither politisiert er im Hintergrund und dosiert seine Medienauftritte zurückhaltend.

Das ist auch hilfreich, wenn Zanetti seine Stärken ausspielt. Er steht niemandem vor der Sonne, wenn er Allianzen schmiedet. Zanettis Stärken sind sein undogmatischer Pragmatismus und seine Fähigkeit, zu fast allen Leuten einen Draht zu finden. Er wird im Parlament als «ehrliche Haut» und verlässlicher Verhandlungspartner geschätzt. Als Präsident der wichtigen Kommission für Wirtschaft und Abgaben politisiert er in zentralen Themen an vorderster Front. Aber das ganz ohne Aufheben.

Artikel aus der Solothurner Zeitung…

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